Esterhazytorte

Dieses Rezept Esterhazytorte gehört zu den klassischen Konditortorten.
Die Torte ist in der Zubereitung zeit- und arbeitsaufwändig, aber dennoch kein schwieriges Rezept, vor allem wenn man die verschiedenen Arbeitsschritte in logischer Reihenfolge macht.

Zutaten: für 12 - 16 Stück

Für die Teigböden:
250 g Eiweiß (von ca. 8 Eier Gr. M)
1 kleine Prise Salz
180 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker (8 g)
80 g Mehl Type 405
½ TL Zimtpulver
150 g gemahlene Walnüsse
Haselnüsse oder Mandeln
50 g flüssige Butter
Für die Buttercreme:
450 ml Milch 1,5 % Fett
3 EL Zucker (60 g)
1 Päckchen Bourbon Vanillezucker (8 g)
1 Päckchen Vanillepuddingpulver (38g)
200 g weiche Butter
Für den Tortenguss:
250 g Puderzucker
etwas heißes Wasser
1 – 2 TL Zitronensaft
25 g flüssige Butter
zusätzlich1 EL Kakaopulver
für die Garnitur
Für den Tortenrand:
Ca. 35 g Mandelblättchen

Bild von Esterhazytorte

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Zubereitung:

Der erste Schritt wäre in diesem Fall, die Buttercreme zuzubereiten:
Dazu die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen und in der Küche lagern.
450 ml kalte Milch in einen Kochtopf geben, davon ein paar EL entnehmen und mit Zucker, Bourbon Vanillezucker und Vanillepuddingpulver in einer kleinen Schüssel glatt rühren.
Daraus nach Anleitung auf dem Päckchen einen dicken Vanillepudding kochen.


Oder nach Rezept Vanillepudding einen Pudding zubereiten.
Anschließend den Pudding auskühlen lassen, dabei diesen hin und wieder umrühren, damit sich keine Haut an der Oberfläche bildet.
8 Eier Gr. M aufschlagen, die Eiweiße gleich in eine große Rührschüssel, die Eidotter getrennt in ein anderes Gefäß geben und für eine andere Gelegenheit kühl aufbewahren.

Wenn der Pudding und die Butter in etwa die gleiche Temperatur haben, die Butter in einer Rührschüssel mit dem elektrischen Handmixer gut schaumig aufschlagen.
Nach und nach etwa einen EL vom gerade erkaltetem Pudding zur Butter geben und mit dem Mixer einrühren bis die ganze Puddingmasse aufgebraucht und eine schaumige Buttercreme entstanden ist.
Buttercreme für später kühl stellen.

Für die Teigböden:
Walnüsse mahlen, oder gekaufte gemahlene Walnüsse, Haselnüsse oder Mandeln bereit legen.
Mehl in ein Mehlsieb umfüllen.

Zucker und Butter abwiegen, Butter in eine Tasse füllen und darin auflösen.
Den Backofen auf 190 ° C vorheizen.

Den Blechboden von einer runden Kuchenform mit einem Durchmesser von 24 – 26 cm mit etwas Fett einstreichen.

Fünf passende runde Stück Backpapier zuschneiden und eines davon auf den Blechboden legen.

Eiklar mit einer kleinen Prise Salz mit dem elektrischen Handmixer zu festem Eischnee schlagen.
In mehreren Portionen Zucker, Vanillezucker und Zimt vermischt einrieseln lassen und immer weiter rühren, bis ein dicklicher weißer Eiweißschaum entstanden ist.

Die gemahlenen Nüsse ebenfalls bei niedriger Stufe kurz unterrühren.

Das Mehlgemisch über die schaumige Eiweißmasse sieben und ebenfalls ganz kurz bei niedriger Geschwindigkeitsstufe gerade so lange unterrühren, bis keine Mehlreste mehr sichtbar sind.

Zuletzt die lauwarme, flüssige Butter unter den Teig ziehen, bis sie gut vom Teig aufgenommen wurde.

Backen:
Aus der ganzen Teigmasse sollten 5 einzelne Teigböden entstehen.
Deshalb etwa 4 EL Teig dünn auf das mit Backpapier ausgelegte Kuchenblech streichen.

In den vor geheizten Backofen, in der Mitte der Backröhre stehend einschieben und bei 190° C mit Ober/Unterhitze ca. 10 Minuten zu einem noch hellen dünnen Tortenboden backen.

Tortenboden aus der Röhre nehmen, umgedreht auf ein Kuchengitter stürzen und das Backpapier sofort abziehen.
Das Backpapier oder ein frisches Backpapier wieder auf den heißen Kuchenboden legen, den nächsten dünnen Teigboden aufstreichen und wiederum im Backofen backen.
So fort fahren, bis 5 Tortenböden entstanden sind.

Sehr angenehm ist es, wenn man die Böden abwechselnd mit zwei gleich großen Blechböden bäckt, da eines davon immer wieder etwas auskühlen kann.

Ebenso ist es hilfreich, wenn man beim Stapeln der Tortenböden zwischen jeden erkalteten Boden ein Stück Backpapier legt, da man ihn dann später bequem, ohne Bruchgefahr hochheben kann.

Für die Fertigstellung der Esterhazytorte:
Den ersten Tortenboden auf eine Tortenplatte legen, dünn mit Buttercreme bestreichen.
Den zweiten Boden darauf setzen, vorsichtig festdrücken (kann leicht brechen).
Wiederum mit Buttercreme bestreichen usw. bis nur noch ein Tortenboden (der Schönste) übrig ist.
Ewas Buttercreme zum Bestreichen des Tortenrandes übrig lassen. .
Den letzten Boden mit der Unterseite nach oben auf die Torte auflegen.
Den Tortenrand mit der restlichen Buttercreme dünn bestreichen und mit den zuvor in einer beschichteten Pfanne ohne Fettzugabe gerösteten Mandelblättchen bestreuen.

Für den Tortenguss:
Puderzucker mit immer wieder einem Teelöffel heißem Wasser und Zitronensaft zu einem geschmeidigen Zuckerguss rühren, aufgelöste Butter zuletzt sehr gut einrühren, solange, bis sich ein einheitlicher Zuckerguss gebildet hat.

Von diesem cremigen Zuckerguss 2 – 3 EL für die braune Garnitur abnehmen, 1 EL dunkles Kakaopulver schwach entölt unterrühren, dabei eventuell noch etwas warmes Wasser mit einrühren.

Den ganzen hellen Puderzuckerguss auf einmal auf die Oberseite der Torte gießen, mit einem Spachtel zügig und gleichmäßig bis an den Rand verstreichen.
Dunklen Zuckerguss in eine kleine Plastiktüte füllen, eine sehr kleine Ecke abschneiden und spiralförmig von innen beginnend, auf den noch feuchten hellen Guss, runde Kreise auf die Torte spritzen.
Mit einem Schaschlikspieß, Holzzahnstocher oder einem schmalen spitzen Messer jeweils vom Rand bis zur Mitte, und von der Mitte bis zum Rand, abwechselnd einen geraden Strich ziehen und dabei mit dunklem und weißen Zuckerguss ein schönes Muster herstellen.


Tipp:

Dieser Torte kann man nach persönlichem Geschmack eine immer wieder andere Geschmacksnote verleihen.
Dazu entweder auf den untersten Tortenboden, oder auf den Abdeckboden der Torte gut verrührte Aprikosenmarmelade, eventuell mit etwas Rum verfeinert aufstreichen, leicht antrocknen lassen, anschließend nach Rezept den unteren Boden mit Buttercreme und den Obersten mit Zuckerguss bestreichen.
Oder man rührt unter den Zuckerguss anstatt Zitrone, etwas Rum ein.
Den obersten Tortenboden kann man aber auch bevor der Zuckerguss darüber kommt, zusätzlich mit einer dünn ausgerollten Marzipanplatte belegen.

Nährwertangaben:

Bei 12 Stück Esterhazytorte enthalten 1 Stück Torte ca. 480 kcal und ca. 27 g Fett
Bei 16 kleineren Tortenstücken enthalten 1 Stück ca. 360 kcal und ca. 20 g Fett

Verweis zu anderen Rezepten:
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