Kochen mit Safran

Safran ist eines der wertvollsten Gewürze. Es ist zwar nicht ganz so wertvoll wie Gold es ist aber trotzdem eines der teuersten Gewürze. Dies liegt am aufwändigen Anbau von Safran das aus einer Blüte einer Krokusart gewonnen wird. Safranfäden sind die Blütenstempel der gleichnamigen Safranpflanze.

Safran Fäden im Detail - Kochen mit SafranSafran Fäden
Diese Blütenstempel müssen von Hand geerntet werden, damit die Pflanze keinen Schaden nimmt und ein weiteres Mal blühen kann. Und das tut der Safran meist auch nur zweimal pro Jahr. Da immer nur maximal 3 dieser Safranfäden pro Blüte geerntet werden können ist der Ertrag auch noch sehr gering. Safran kann man in mehreren Qualitätsstufen und sowohl als ganze Fäden oder auch schon gemahlen kaufen.


Safran färbt Speisen mit einer sehr intensiven gelben Farbe und gibt dazu noch einen feinen charakteristischen Geschmack. Eine spanische Paella wäre ohne Safran nichts weiter als ein langweiliges Reisgericht. Erst mit der intensiven gelben Farbe und dem einzigartigen Safrangeschmack erhält dieses Gericht sein richtiges Gesicht. Aber auch Gebäck erhält mit Safran eine intensive einladende gelbliche Färbung. Nicht umsonst heißt es in dem bekannten Kinderlied „Backe Backe Kuchen … Safran macht den gehl (gelb)“.


Man kann entweder die Safranfäden als ganzes mitkochen, was aber dann eine nicht so ganz intensive Färbung ergibt, außer man lässt den Safran lange mitkochen, was wiederum den Safran geschmacklich in den Hintergrund treten lässt. Für ein volles Safranaroma sollte man den Safran erst am Ende der Kochzeit hinzugeben. Für eine intensive Färbung und vollen Geschmack sollten ein paar Safranfäden in einem kleinen Mörser fein gemahlen mit etwas Wasser aufgelöst und dann zum Ende der Zubereitungszeit des Gerichts hinzugegeben werden. So erhält man sofort eine intensive Färbung und erhält das volle Safranaroma.

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