Linzer Schnitten Rezept

Diese Linzer Schnitten ergeben besonders zarte Nussschnitten mit Marmeladenfüllung und schmecken am besten, wenn man das Gebäck im Ganzen zunächst gut in Folie eingewickelt für mindestens 10 - 14 Tage vor dem Servieren bäckt und an einem kühlen Ort im Keller oder im Winter auch auf dem Balkon gut durchziehen lässt.
Zum Servieren dann das Linzer Gebäck in nicht zu große Schnitten oder nach Wunsch auch in kleinere Würfel aufschneiden und zusammen mit etwas Schlagsahne als Dessert oder zu Kaffee oder Tee genießen.

Zutaten: für 12 - 24 Stück

200 g Weizenmehl Type 405
Eine Prise Salz
200 g gemahlene Mandeln mit Haut
150 g Zucker
1 TL Zimtpulver
1 Prise gemahlene Nelken
½ TL Backpulver
200 g Butter
3 Eidotter Gr. M
1 ganzes Ei Gr. M
Etwas zusätzliches Mehl zum Bearbeiten
Für die Füllung:
300 – 350 g rotes Johannisbeeren Gelee oder
Himbeer- oder Aprikosenkonfitüre
2 EL Schlagsahne oder Milch zum Bestreichen
Nach Wunsch zum Bestreuen:
1 – 2 EL gehobelte Mandelblättchen

Zubereitung:

Für die Zubereitung vom Linzer Schnitten Rezept sollte zuerst rechtzeitig die Butter aus dem Kühlschrank genommen werden.
Mehl mit einer Prise Salz, Zimt- und Nelkenpulver, Backpulver sowie den gemahlenen Mandeln mit Haut trocken vermischen.
Die Butter in kleineren Stückchen auf das Mehlgemisch streuen, darüber 1 ganzes Ei und 3 Eidotter geben und daraus mit den Knethaken der Küchenmaschine oder mit den Knethaken vom elektrischen Handmixer einen Mürbeteig zusammenkneten.

Den Teig aus der Schüssel nehmen und auf einer mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche nochmals mit den Händen durchkneten. Nach Bedarf nochmals wenig zusätzliches Mehl mit einkneten.
Den Teigballen in Folie gewickelt nun für gut 1 – 2 Stunden im Kühlschrank durchkühlen lassen.

Eine quadratische Springform mit etwas Butter ausstreichen, dünn mit Mehl bestreuen. Oder ein anderes rechteckiges oder viereckiges Kuchenblech oder nur die Hälfte vom großen Backblech aus dem Backofen mit Teig belegen und auf die gleiche Weise vorbereiten.
Etwa reichlich die Hälfte vom Mürbeteig auf einer mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche auf die Größe des verwendeten Backblechs ausrollen.

Bevorzugtes Gelee oder Konfitüre in eine Schüssel füllen, etwas glattrühren (nach Wunsch mit etwas Rum parfümieren) und die vorbereitete Backform damit belegen. Ringsum den Teig mit den Fingern am Rand etwa stark 1 cm hochdrücken und den ganzen Boden mit der Konfitüre bestreichen.
Vom übrigen Teig immer wieder ein kleines Stückchen entnehmen und zusammen mit etwas Mehl zu etwa Buntstift dicken Rollen ausrollen und die Marmelade damit gitterförmig belegen, dabei die Enden der Teigrollen ringsum fest andrücken.

Das Teiggitter mit einem Kuchenpinsel mit etwas Schlagsahne, Kaffeesahne oder Vollmilch bestreichen und nach Wunsch mit gehobelten Mandelblättchen bestreuen.

Das so belegte Backblech in die Mitte der auf 180 ° C vorgeheizten Backröhre einschieben und mit Ober/Unterhitze ca. 30 – 35 Minuten backen. Dabei das Gebäck in den letzten 10 Minuten mit einem Stück Backpapier abgedeckt fertig backen.

Die Linzer Schnitten aus der Backröhre nehmen und unbedingt auf einem Kuchendraht ganz abkühlen lassen. Danach vorsichtig aus der Form heben oder samt der Backform in Folie eingewickelt bis zum Verzehren mindestens 10 - 14 Tage kühl lagern.

Zum Servieren den Kuchen entweder in 12 größere oder in 24 entsprechend kleinere Würfel oder längliche Schnittchen aufschneiden.
Diese kleineren Linzer Schnitten sind in der Größe gerade richtig, um Sie auch mal zu einem Espresso oder kleinen Tasse Kaffee nach dem Essen oder zwischendurch zu genießen.

Tipp:

Aus den oben genannten Zutaten kann man auch eine klassische Linzer Torte in einer Springform mit einem Bodendurchmesser von 26 – 28 cm backen.

Kalorienangaben

Bei 12 großen Stücken vom Linzer Schnitten Rezept enthalten 1 Stück ca. 400 kcal und ca. 25 g Fett